Schlagwort-Archive: poesie

Lieber Papa,

dieses Gedicht ist für dich. Ich wünsche dir alles Gute zum Vatertag, ich hab dich lieb.

 


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Wild Embers – Nikita Gill

(Werbung, da Verlinkung)

Heute geht es um Poesie, die mir das Herz erwärmt hat.

Wild Embers: Poems of Rebellion, Fire and Beauty“ (also übersetzt wilde, rasende, stürmische oder auch unbändige Glut: Gedichte von Rebellion, Feuer und Schönheit) habe ich bei meinem Besuch der USA entdeckt. Vor allem hat mich das wunderschöne und trotzdem schlichte Cover angesprochen. Eventuell hat mich auch der Aspekt der Rebellion geködert, oder das Feuer – das Versprechen von Destruktion und Schönheit gleichzeitig empfand ich als sehr interessant.
Von der Social-Media Berühmtheit Nikita Gill hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Das könnte ganz einfach daran liegen, dass sie, obwohl sie bereits mehrere Werke veröffentlicht hat, noch nichts davon auf Deutsch übersetzt worden ist. (Wer weiß, warum sie mir auf Instagram noch nie über den Weg gelaufen ist. Rupi Kaur kenne ich zum Beispiel auch erst seit „Milk and Honey“.)

Ich bin sowieso der Meinung, dass man Poesie immer in der originalen Sprache lesen sollte – deswegen stört mich die fehlende deutsche Übersetzung auch kein Stück. Bereitet euch in dieser Rezension deswegen vermehrt auf Englische Zitate vor, die ich meines Könnens nach Übersetzen werde. Das bedeutet: Keine Garantie auf hundertprozentige Korrektheit!

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Wer braucht schon Grundrechte?

Okay, bevor ihr diesen Artikel jetzt falsch versteht: Diese Rede war eine Aufgabe eines Poetry-Slam-Workshops, bei dem ich mitgemacht habe.
Wir haben zwanzig Minuten Zeit bekommen, um die Rede einer Diktatorin zu verfassen, die die Bevölkerung davon überzeugen will, die Grundrechte abzuschaffen.

Natürlich vertrete ich in keinster Weise den Standpunkt der Rede. Es hat mich selber gewundert, wie leicht es eigentlich ist, nach kurzem Überlegen für diesen Anlass (scheinbar logische) Argumente zu finden. Obwohl sie näher betrachtet natürlich alle wiederlegt werden könnten und eigentlich keinen Sinn ergeben.

Na gut, genug vorneweg geredet: Viel Spaß!
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„Soziale“ Netzwerke

 

Kommentare sprechen Worte von Personen

Geflüchtet in Grauzonen

Meinungsfreiheit überall

„Hey, ich bin ja nicht homophob, aber…“ – Chantal

Auf die Originalität kommt es zum Glück nicht an

Denn Ideen gehen ihnen immer aus, irgendwann

 

Anonymität bringt Stärke und Sicherheit

„Na komm doch her, wenn du dich traust“ – Fight

Vom anderen Ende der Welt

Oder doch im näheren Umfeld?

Hinter dem Bildschirm sitzen sie kerzengerade,

Vor dir wahren sie eine andere Fassade.

 

„Ey, ist doch nur meine Meinung…“

Und die Tasten tippen Verneinung

Denn Sätze gefüllt mit Respektlosigkeiten

Haben mit Meinungen noch keine Ähnlichkeiten

 

Identitäten werden untergraben, beleidigt

Und nur wegen einer kleinen Nachricht

Geht es echten Menschen schlecht

Während falsche denken, sie hätten immer Recht.

 

Menschen sind Menschen

Wie du und ich

Und leben ihr Leben

Im realen Licht

 

Verbunden sein

Heißt nicht Verbundenheit.

Inspiration durch Musik

Hallo meine Helden!

Sitzt ihr manchmal vor eurem großen Projekt und wisst nicht, wie es weitergehen soll? Vielleicht auch nicht, wie ihr eine bestimmte, hoch emotionale Situation glaubhaft rüberbringen könnt?
Ich kann euch hier meine Lösung für diese Probleme zeigen:

Ich höre Musik, die zur derzeitigen Situation in meiner Geschichte passt; und dann träume ich. Durch Musik lässt sich meine Vorstellungskraft ankurbeln und nicht selten stelle ich mir meine Figuren wie in einem Film vor, bei dem die Hintergrundmusik die Stimmung zeigt. Diese Vorstellungskraft hilft mir immer ungemein.

Ich dachte: „Hey! Vielleicht hilft es auch Anderen!“ Und daraufhin habe ich mich hingesetzt und angefangen, Playlists zu erstellen, deren Lieder die Stimmungen wiedergeben. Natürlich sind sie noch nicht sehr vielfältig, aber ich arbeite daran. Sie werden mit der Zeit einfach vervollständigt. Wenn ihr Ideen habt, oder euch Lieder fehlen, sagt Bescheid!

Mein Kanal auf Youtube heißt ganz einfach Jessy. Das sind die bisherigen Playlists, die euch hoffentlich helfen können:

 

Epic:

Diese passt wohl am Besten zu Fantasy-Romanen oder Dystopien; auch zu spannenden Szenen, Kämpfen, aussichtslosen Situationen. Ich muss bei diesen Liedern immer an einen unbrechbaren Willen denken, obwohl die Welt gegen einen ist.

 

Hope/Love:

Der Name erklärt es eigentlich schon ganz gut! Liebe, die Hoffnung gibt, oder Hoffnung, die noch nicht aufgegeben wurde. Durch und durch positiv, auch in schlechten Situationen.

 

Sad:

Auch der Name erklärt es eigentlich schon von selbst. Traurige Musik, die Unwohlsein und das Gefühl kurz vor dem Aufgeben vermittelt. Vielleicht auch um zu trauern, weil man etwas verloren hat.

 

Strong:

Trotz Niederlagen wird hier nicht aufgegeben- wir halten durch. Ein wenig Verzweiflung, die wir aber ignorieren müssen.

 

Dark:

Wenn man sich selbst verloren hat, mit sich selbst im Konflikt steht und nicht mehr weiß, was richtig und falsch sein soll; auch für aussichtslose Situationen.

 

Heartbreak:

Wem wurde nicht schon einmal das Herz gebrochen?Hier findet ihr Musik, die euch jemanden vermissen lässt.

 

So, ich hoffe, euch hat diese kleine Auswahl gefallen und sie kann euch ein wenig die Vorstellungskraft, die ihr braucht, herbeizaubern!

 

Viel Spaß!
Jessy

Harry Potter

„Seine Augen, so grün wie frisch gepökelte Kröte
Sein Haar, so schwarz wie Ebenholz
Ich wünscht`, er wär mein, denn göttlich muss sein
Der die Macht des Dunklen Lords schmolz.“

 

Und mit diesen inspirierenden Worten von Ginny Weasley möchte ich den ersten Beitrag zum #HeldenMontag einleiten: Harry James Potter!

 

tumblr_olbo9shvc91r7vmnbo1_500 Bild von: xla-hainex von Tumblr

 

Jetzt mal ehrlich, so ein wunderbarer Junge. Harry hatte eine schlimme Kindheit, in der er sich unbeachtet und unterernährt um den Haushalt kümmern musste. Liebe erfuhr er von den Dursleys nie. Die erste Erinnerung an eine Umarmung stammt von Molly Weasley. Trotzdem ist er so lieb geblieben!
Er hat gleich am Anfang eine Schlange frei gelassen, weil sie unglücklich war, er hat für ein fremdes Kind einen ganzen Wagen an Süßigkeiten gekauft, er ging auf die Todesparty von Nick, anstatt zum Festessen in der großen Halle. Er hat mit der maulenden Myrte gesprochen, weil sie einsam war. Er gab Dobby seine Socke und befreite ihn so, obwohl Dobby ihn fast umgebracht hätte.

Harry wollte nie etwas von dem, was ihm passiert ist, aber er hat immer das Beste gegeben, er hat die Leben seiner Freunde vor sein eigenes gestellt und sich trotz seinem Trauma nie beschwert. Er hatte immer mit so viel zu kämpfen.
Er musste in einem Krieg als Jugendlicher in einer führenden Rolle kämpfen, hatte einen Todfeind und kannte kaum Liebe; trotzdem…

Harry ist unglaublich mutig, widerstandsfähig und selbst aufopfernd. Auf der anderen Seite ist er aber auch ziemlich auf sich selbst bezogen.Er ist ein Teenager, der ab und zu über die Stränge schlägt, gerade bei den Leuten, die seinen Freunden weh getan haben.
Er ist ohne gute Vorbilder aufgewachsen, trotzdem ist er gütig und verzeiht leicht. Ja, er ist introvertiert, sozial unbeholfen und urteilt zu streng über sich selber. Bitte lasst uns seine sassy Antworten nicht vergessen. Wow. (“There’s no need to call me ‘sir,’ Professor.”)

Harry James Potter ist nicht perfekt; er hat Temperament, hasst Mobber und er ist ein unfassbarer Dickkopf. Dafür ist er umso leidenschaftlicher und ich glaube, das ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften.
Gerade weil dieser Charakter so gut durchdacht ist, ist er umso faszinierender. Ich finde Harry bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit im Fandom.

Dabei kann ich ihn wirklich nur als Held bezeichnen.

Maps

Helden,

ich versuche immer wieder, euch neue Möglichkeiten aufzuzeigen, eure eigene Kreativität anzuregen, damit ihr mit euren eigenen Geschichten möglichst zufrieden sein könnt! Heute habe ich einen Beitrag von Tumblr für euch, der gerade Fantasy Autoren interessieren dürfte: wie erstelle ich möglichst einfach eine neue Welt bzw. Karte einer neuen Welt?

Thatwestonkid von Tumblr hatte da die perfekte Idee: Maps weiterlesen

Der Leserpreis 2017

Hallo liebe Mit-Helden,

ich möchte euch mit diesem kleinen Beitrag nur noch einmal daran erinnern, dass ihr nur noch etwa 4 Tage Zeit habt, für eure Lieblingsbücher 2017 abzustimmen!

In 14 Kategorien könnt ihr unter jeweils 35 Büchern eure Lieblinge auswählen und für sie abstimmen. Seit 2009 werden Neuerscheinungen von den Lesern vorgeschlagen und zu den Besten gewählt – die Leser entscheiden also selber, welches Buch es am meisten verdient hat und welches ihm besonders am Herzen liegt.

Hier kommt ihr zur Abstimmung. Gebt eure Stimme ab!

Am 30. November werden dann die ersten drei Gewinner der Kategorien bekanntgegeben.

Netzhelden

Wir sind in dieser Welt alle miteinander vernetzt und ich glaube daran, dass Wörter und Ideen die Welt verändern können.

Sobald man sich in seinen Account einloggt, nimmt man seine ganz persönliche, heimliche Identität an. Wie Miley Cyrus damals ihre Perücke aufsetzte, um zu Hannah Montanna zu werden, setzen wir uns eine Maske der Anonymität auf, damit wir nicht zu viel von uns preisgeben. Dabei kann man im Internet loswerden, was man sagen will und man findet immer Leute, die einen verstehen und unterstützen.
Man kann ausleben, wer man ist oder wie man sein möchte, ohne seine Anonymität aufgeben zu müssen. Nichts ist zu verrückt.
Das Internet ist schon was Schönes.

Leider gibt es auch einige Leute, die das ausnutzen. Sie nutzen ihre Maske um Leuten versteckt Schaden zuzufügen, um persönlich besser dazustehen. Im Internet gibt es für sowas leider kaum Konsequenzen.

Ich sehe mein Einloggen in meine Accounts als Anziehen meines Superheldenanzugs an. Im Internet kannst du sein, wer du willst, dass heißt, du kannst auch mutig sein. Du kannst helfen. Ich kann helfen. Wer will denn bitte kein Held sein?
Manchmal ist es, als würde man Streife laufen und zufällig über einen Kommentar stolpern, der definitiv nicht angebracht ist. Das Schöne daran ist, dass man mit fremden Personen sprechen kann, man kann sie nach ihren Gründen fragen, man kann sie aufklären. Die Vernetzung ermöglicht uns, uns total gewöhnlichen Menschen, einen Unterschied zu machen. Wir können, trotz der Entfernung Menschen verändern.
Auch wenn wir uns nicht in der realen Welt bewegen, sind die ausgelösten Gefühle mehr als real.

Gerade deswegen liebe ich euch Blogger umso mehr; ihr vertretet eure Meinung, teilt eure Hobbys, verbindet uns untereinander. Auch als noch so kleiner Blogger kann man einen Unterschied machen und ich möchte mich dafür bedanken, dass es euch gibt.
Denn ihr steht zu euch und damit auch zu vielen anderen Gruppen von Menschen, für die ihr bereits jetzt einen Unterschied macht.

Die Blogs sind ein Stück von euch und ihr schafft eine Atmosphäre des Verstehens, gerade in dem ihr über Themen sprecht, die euch etwas bedeuten.

Lasst euch niemals beirren. Bloggen ist was Tolles, das Internet ist was Tolles. Nutzt die Vernetzung der Welt, nutzt euer Portal.

Und vor allem: Bleibt so, wie ihr seid. Ihr seid Helden.
Danke!

Mystery Blogger Award

Ich wurde von Anna von Welt aus Tinte und Papier für den „Mystery Blogger Award“ nominiert! Dafür möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken, schön, dass dabei an mich gedacht wurde!
Dabei lüftet man das Mysterium um sich ein bisschen, indem man drei Dinge von sich erzählt und Fragen des Nominierenden beantwortet.

 

 

Okoto Enigma ist der Schöpfer dieses Awards und er fasst seine Ziele so zusammen:

 

WHY DID I CREATE THE AWARD?
„I created the award because there are a lot of amazing blogs out there that haven’t been discovered, yet. And, most of these blogs deserve recognition. For that reason, I decided to create my own award; and nominate people who can also nominate others; and so on. This is one of the best ways to create a friendly community and build a link between bloggers in the blogosphere; as everyone gets nominated and they too can spread the fun by nominating more people for the award.“

WARUM HABE ICH DEN AWARD KREIERT?
„Ich habe den Award kreiert, weil es da draußen so viele wundervolle Blogs gibt, die noch nicht entdeckt wurden, bis jetzt. Und die meisten dieser Blogs verdienen Anerkennung. Deswegen habe ich mich entschieden meinen eigenen Award zu kreieren; und Leute zu nominieren, die dann auch wieder Leute nominieren können, und so weiter. Das ist einer der besten Wege eine freundliche Gemeinschaft und Verbindungen zwischen Bloggern in der Blogsphäre zu schaffen; da jeder nominiert wird und sie den Spaß auch weiterverbreiten können indem sie mehr für den Award nominieren.“

(OKOTO ENIGMA)

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Nur eine Minute

Wir denken nicht in Minuten, wir denken in Stunden, Tagen, vielleicht sogar Wochen; denn eine klitzekleine Minute ist schwer zu fassen. Einen Moment nicht aufgepasst, da ist das Biest auch schon wieder verronnen, wie Sand zwischen den Fingern.
Dabei besteht doch unser ganzes Leben aus aneinandergereihten Minuten und auch hier gilt, wer das Kleine nicht schätzt… Der kommt auch mit dem Großen nicht zurecht.

In einer Minute kann sich alles verändern. Du bemerkst eine Person in der einen Minute. Diese wird dich dein Leben lang begleiten. Eine lange Zeit! Wäre die eine Minute nicht gewesen..
Nur eine Minute zuhören kann Leben retten. Es ist nur eine kleine Minute, aber sie ist mit Unendlichkeit gefüllt.
In weniger als einer Minute wird Weltgeschichte geschrieben! Was denkst du, warum wollen wir Menschen immer schneller und schneller sein? Die Zeit ist unser Gegner, der äußerst würdige Ersatz für unsere natürlichen Fressfeinde.

Passt du nicht auf, werden dich die Minuten verzehren. Du sprichst ihnen keine Wichtigkeit zu und genau in diesem Schatten lauern sie dir auf und pirschen sich an. Tick – Tack. Eine Minute ist vergangen und die nächste wird folgen. Was hast du in der letzten Minute erreicht? Was wirst du in der nächsten Minute machen? Ist das, worüber du so viel nachdenkst wirklich wert, die Minuten deines Lebens zu vergeuden?

Erkenne den Wert deiner Zeit und verschwende sie nicht länger an Sachen, mit denen du dich schon genug auseinandergesetzt hast. Man kann Monate auf etwas warten – oder du füllst deine Minuten demnächst mal mit Leben. Inwiefern sich dein Tagesablauf und dein Leben wohl verändern würden?

Wir werden sehen, ob die letzten Minuten, die du mit meinem Text verbracht hast, auf dich gewirkt haben. Die nächste Minute bricht – genau jetzt, in diesem Augenblick – an.
Mach was draus!