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Gegen den Strom

Ich stelle mich auf den Startblock und positioniere mich. Tief ein- und ausatmend zupfe ich meine Schwimmbrille zurecht. Dann sammle ich meine Kraft, stoße mich ab und gleite in die nasse Ruhe.

Gegen den Strom – anders als alle anderen.

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Wild Embers – Nikita Gill

(Werbung, da Verlinkung)

Heute geht es um Poesie, die mir das Herz erwärmt hat.

Wild Embers: Poems of Rebellion, Fire and Beauty“ (also übersetzt wilde, rasende, stürmische oder auch unbändige Glut: Gedichte von Rebellion, Feuer und Schönheit) habe ich bei meinem Besuch der USA entdeckt. Vor allem hat mich das wunderschöne und trotzdem schlichte Cover angesprochen. Eventuell hat mich auch der Aspekt der Rebellion geködert, oder das Feuer – das Versprechen von Destruktion und Schönheit gleichzeitig empfand ich als sehr interessant.
Von der Social-Media Berühmtheit Nikita Gill hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Das könnte ganz einfach daran liegen, dass sie, obwohl sie bereits mehrere Werke veröffentlicht hat, noch nichts davon auf Deutsch übersetzt worden ist. (Wer weiß, warum sie mir auf Instagram noch nie über den Weg gelaufen ist. Rupi Kaur kenne ich zum Beispiel auch erst seit „Milk and Honey“.)

Ich bin sowieso der Meinung, dass man Poesie immer in der originalen Sprache lesen sollte – deswegen stört mich die fehlende deutsche Übersetzung auch kein Stück. Bereitet euch in dieser Rezension deswegen vermehrt auf Englische Zitate vor, die ich meines Könnens nach Übersetzen werde. Das bedeutet: Keine Garantie auf hundertprozentige Korrektheit!

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Albtraum #1: Das Nichts

Ich weiß nicht genau, woher sie kommen. Oder wie lange ich sie schon genau habe. Fest steht nur, dass ich verschiedene Albträume seit einiger Zeit habe und ich kaum noch schlafe – denn es fühlt sich an, als wäre ich in einem fremden Leben gefangen.
Oder vielleicht ist es nicht fremd, denn alles scheint vertraut, vielleicht ist es nur vergangen; real passiert, in einem anderen Leben?
In einem meiner vorherigen Leben? Steile These, ich weiß.

So intensiv, wie diese Träume mich plagen, ist es mir fast egal, woher sie eigentlich kommen – ich will nur, dass sie endlich verschwinden.
Ich werde sie aufschreiben, um sie mir noch einmal vor Augen zu führen und sie (hoffentlich) schlussendlich verarbeiten zu können. Hier könnt ihr von ihnen lesen.
Das Schreiben ist mein einziges Ventil.

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Der letzte Tag auf der FBM: Ein kleines Fazit

 

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Am Sonntag ist unsere Messe-WG, mittlerweile auch Chillersquad genannt, mit gepackten Koffern und vollen Bäuchen aufgebrochen. Die Babsi hat morgens für uns Pfannkuchen gemacht und sie waren köstlich. Und dafür hab ich sie ein bisschen geliebt. Ich bin mir sicher, dass ich mindestens zwei Heiratsanträge gehört habe.

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FBM Samstag: Kein Weltkrekord für Deutschland

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Menschenmassen. Undurchdringbar. Hitzewellen. Im Hintergrund weinen leise Buchmenschen.
Aber mit so einem Andrang war leider zu rechnen gewesen. Ich habe von mehreren zehntausend Besuchern heute gehört – und ich habe Schlangen gesehen, die bis zu 50 Metern gingen und ganze Gänge blockiert haben.
Ein grausiges Spektakel. Ich hab es mir in Erwartung dieser Massen einfach gemacht – und einfach versucht, die Halle 3 einfach so gut wie nicht zu betreten. Das war dann auch angenehmer, als sich durch diese Halle zu quälen!

Ich war heute als Harry Potter unterwegs und hab auch das ziemlich schnell bereut. Es war einfach zu warm für mehrere Lagen, bestehend aus Pollunder, Hemd und Umhang. Dazu noch eine Perücke…. Ihr könnt es euch vorstellen.

Um 11 Uhr habe ich mich mit Laura und Alisha von Skepsiswerken getroffen und wir haben uns über zukünftige Pläne unterhalten… Ihr dürft gespannt sein!

Direkt danach, also um 12 Uhr, las Katja Brandis im Lesezelt aus ihrer Reihe „Woodwalkers“ und im Anschluss gleich aus „Khyona“. Ich hab ja nun schon an „Khyona 2“ mitarbeiten dürfen, aber bei einer Lesung von ihr konnte ich bis jetzt noch nicht dabei sein. Deswegen habe ich die Gelegenheit heute genutzt und wurde überzeugt!

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Um 13 Uhr signierte Katja dann auch gleich noch ihre Bücher und ich stellte mich an, um ihr einmal Hallo zu sagen. Die Schlange war wirklich lang und ich war froh, ein bisschen eher von der Lesung gegangen zu sein, um weit vorne zu stehen. Lustigerweise erkannte sie mich im Harry Potter Kostüm nicht, aber dann habe ich mich zu Erkennen gegeben und wir haben gaaaanz kurz gequatscht. Leider blieb nicht viel Zeit, schließlich wollten ja noch genug Leute eine Unterschrift haben und ich wollte nicht Schuld daran sein, dass jemand ohne Signatur nach Hause gehen musste.

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Heute haben sich auch das erste Mal die Türen für die Cosplayer-Halle geöffnet, dementsprechend waren auch heute viele Cosplayer da. Ich liebe das bunte Treiben! Hier sind wieder ein paar Eindrücke aus der Halle…

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Um 14 Uhr habe ich mit der Bloggercrew um Mareike, Franziska, Julia, Charline, Anna und Vera getroffen, um ein paar Fotos zu machen. Dabei sind auch einige lustige Bilder bei rausgekommen!

 

15:30 war es dann auch so weit…. Der Weltrekordversuch für die größte Harry-Potter-Versammlung wurde gestartet. Während der Saal sich füllte, wurden verschiedene Spiele gespielt; es gab ein Häuserquiz, bei dem jeweils zwei Personen aus dem Publikum für ein Haus antworteten. Die Moderation unter Matthias Wieland war wirklich witzig und später hatte sogar der Illustrator der neuen Harry Potter Ausgaben einen Auftritt: Bruno Iacopo.
Gegen 16:30 Uhr wurde dann die Zählung gestartet. Der bisherige Rekordhalter war Australien mit 997 Personen, die im Harry Potter Outfit erschienen. Um mitgezählt zu werden, musste man die Narbe, die Brille und den Umhang vorzeigen können.

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Naja, das Ergebnis war leider eher enttäuschend: uns fehlten etwa 100 Leute, um den Weltrekord zu brechen. Tja, das ist schade. Schön war es aber trotzdem! Und soweit ich das mitbekommen habe, haben wir immerhin einen neuen Deutschland-Rekord aufgestellt.

Nach diesem Event waren dann die Hallen auch schon etwas leerer und man konnte sich wieder etwas bewegen, deswegen habe ich mich noch einmal in die Halle 3 getraut. Dort habe ich mich nur noch ein bisschen umgeschaut und noch einmal bei dem Arena Verlag vorbeigeschaut, um noch einmal mit Katja Brandis zu quatschen.

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Morgen dürfte es wieder ein bisschen entspannter werden – nicht unbedingt von der Menge der Menschen her, aber wenigstens laufe ich nicht im viel zu warmen Cosplay herum.

Ich bin schon völlig k.o. und froh, dass langsam ein Ende in Sicht ist, auch wenn es schön war!

Eure Jessy

Die FBM – mein zweiter Tag

 

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Heute, also am Freitag, ist unsere Messe-Wg nur langsam erwacht; alle waren irgendwie noch von gestern erschöpft. Dabei haben wir noch die Hälfte der Messe vor uns!
Naja, jedenfalls sind wir nicht sonderlich schnell aus den Puschen gekommen und dementsprechend waren wir auch erst gegen um 11 Uhr auf der Messe.
Gerade angekommen trafen wir erst einmal weitere Blogger  – Jen hat die liebe Mareike von Crow and Kraken verarztet, oder eher ihre bereits vorhandene Gipsschiene neu verbunden. Irgendwie hat sich das dann zu einem kleinen Bloggertreffen entwickelt und wir haben uns festgequatscht- bis es dann 12 Uhr zum Buchblog-Award ging.

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Dort wurden die Gewinner aus neun verschiedenen Kategorien gekürt; und jeder hat für irgendjemanden mitgefiebert. Unsere Gruppe drückte geschlossen die Daumen für Mareike und Anabelle von Stehlblüten, die es beide auf die Shortliste geschafft haben!
Eindrücke von der Verleihung gibt es hier:

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Gewonnen haben in der Kategorie:
Allesleser: Hauke Hader von Leseschatz
Newcomer: Monika Drummer von Buch & Wort
Liebe & Herz: Karin Lipski von little words
Krimi & Thriller: Madelaine Rieger von black nd beautiful
Fantasy & SciFi: Karolin Hagendorf von Fiktion fetzt.
Kinder- & Jugendbuch: Julia Bousboa von Juli liest
Literatur: Alexandra Stiller von Bücherkaffee
Sachbuch: Petra Wiemann von Elementares Lesen
Andere Formate: Ilke Sayan von Buchgeschichten

Mehr zum Buchblog-Award findet ihr außerdem hier.

Danach bin ich dann in einem kleinen Grüppchen wieder auf der Messe rumgelaufen und ich glaube, jetzt kann ich sagen, dass ich so weit alles gesehen habe. Yippie!
Beim Stand des Leuchtturm hab ich mir eines ihrer Notizbücher mit meinen Initialen gravieren lassen. Danach war ich schon glücklich für heute! Mir wurde gesagt, dass am Wochenende Sachen, bei denen man sich anstellen muss, im Prinzip einfach nicht möglich sind – und so habe ich heute nur ganz kurz angestanden.

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Gegen 16 Uhr habe ich mich dann wieder im Pavillon eingefunden; dort fand nämlich die Veranstaltung „Für das Wort und die Freiheit: Deniz Yücel im Gespräch“ statt. Moderiert hat das ganze Esra Kücük von der Allianz Kulturstiftung und neben Yücel diskutierte auch Alexander Skipis, der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, mit. Dieser setzte sich intensiv für Yücel ein.
Ich war bereits zehn Minuten vor Beginn da, aber der Pavillon platzte schon aus allen Nähten. Später habe ich erfahren, dass es sogar einen Einlassstop gab – das heißt ich hatte noch ziemliches Glück!

In dem Gespräch erzählte Yücel von der jetzigen Situation mit seinem Verfahren und wie er die Zukunft in der Türkei und für die Meinungsfreiheit einschätzt. Das Zitat, das mir am meisten in Erinnerung blieb, war: „Das Regime wird nicht von außen zu stürzen sein. Aber ganz ohne Ansprüche sollten wir auch nicht sein.“ Deutschland solle Moral und Werte über die Wirtschaft stellen und das nicht nur in der Verbindung mit der Türkei, sondern noch anderer Länder. Die gesamte Diskussion wurde aufgenommen und ihr könnt sie euch auf YouTube anschauen. Ich habe leider nur ein paar Bilder vom Rand machen können. Zwischen den ganzen professionellen Fotografen war es unmöglich, näher an Yücel heranzukommen.

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Ansonsten habe ich heute noch mehr Blogger und sogar ein paar Autoren näher kennengelernt – mein persönliches Ziel habe ich also mehr als erfüllt. Und ich freue mich wahnsinnig darüber.
Jetzt müsste ich mich nur noch trauen, Verlagen meine Visitenkarte in die Hand zu drücken und Leseexemplare anzufragen… Aber puhhh, ein Schritt nach dem anderen.

Heute Abend waren wir noch mit einigen im Restaurant essen und jetzt sitze ich wieder in unserer Messe-Wg und bin völlig am Ende. Schnell ins Bett und Kraft für morgen tanken. Mir bammelt es irgendwie vor den Menschenmassen morgen…

Zum Schluss wieder noch ein paar Eindrücke von der Messe:

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Gut, dann sehen wir uns morgen wieder! (Vielleicht… Zwischen den Massen…) Ich bin  für den Rekordversuch des Carlsen Verlages als Harry Potter unterwegs!

 

Eure Jessy

Die Frankfurter Buchmesse 2018

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Hallo liebe Mit-Helden!

Mit diesem kleinen Beitrag möchte ich euch eigentlich nur die Info zukommen lassen, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal auch auf der Frankfurter Buchmesse zu finden sein werde!
Heute reise ich in Frankfurt an und ab morgen bin ich dann auch auf dem Messegelände unterwegs. Ich werde euch dazu noch ein paar Veranstaltungen raussuchen, für die, die kurzfristig noch Inspiration brauchen.

Wer möchte, kann mich gerne ansprechen. Leider kenne ich von den Bloggern hier noch nicht besonders viele, aber vielleicht ändert sich das durch diese Buchmesse ja!

Zum Schluss wünsche ich allen, die heute schon auf der Messe sind, ganz viel Spaß.

Eure Jessy

Mein Praktikum bei Katja Brandis

 

Ihr kennt das vielleicht, dieses Gefühl der Panik, wenn man ein Stück von sich selbst, von seiner Seele abgibt und jemanden anderen anvertraut – das ist für mich jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung, für die ich jede Menge Überwindung brauche.
Meine Schreibprojekte sind solche Dinge, die mir am Herzen liegen und deswegen nur sehr selten das Licht der Welt erblicken. Aber nach diesen wundervollen zwei Wochen Praktikum bei Katja Brandis kann ich sagen, dass ich über mich hinausgewachsen bin.

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IDAHIT*

Nichts ahnend kam ich heute aus der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, meine Veranstaltungen der Uni gerade zu Ende – da sehe ich mich plötzlich einer Menschenmenge gegenüber stehen.

Auf dem zweiten Blick erkannte ich dann auch Regenbogenflaggen in der Menge und die ganze bunte Vielfalt. Ganz vorne stand ein Wagen von dem RosaLinde Leipzig e.V., ein Verein für alle queeren Menschen.

Sie hielten gerade eine Rede über Asexualität und ich, die eigentlich den ganzen Tag nichts anderes wollte, als endlich nach Hause zu kommen und mich ins Bett zu schmeißen, blieb stehen und hörte zu.

Ich wusste nicht, was heute für ein Tag war und was er bedeutete.
Aber heute vor achtundzwanzig Jahren, am 17.05.1990, beschloss die Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität aus ihrem Krankheitskatalog zu streichen.

 

 

 

Und da stand ich nun, sah mich ohne Vorwarnung und ohne Ahnung, was mich erwarten würde, einer Gruppe von Menschen wie mir gegenüber.
Menschen wie mir, die sich selber finden mussten und das auch noch Anderen klar machen mussten; Menschen, die sich täglich Diskriminierung und Homo-, Trans-, Inter- oder sonstigen Feindlichkeiten aussetzen müssen.
Aber wir sind hier und wir sind bunt, wir sind stolz und wir sind, wer wir sind. 

So total unvorbereitet trieb mir das Gefühl der Zugehörigkeit erst einmal Tränen in die Augen.

Und ganz spontan schloss ich mich dann der Demo an. IDAHIT*, wie ich dann mitbekam, stand für „International Day Against Homo-, Inter- & Transhatred“.
Ich hörte mir die Redebeiträge an, ich jubelte mit, ich sang mit, tanzte mit und forderte mit ganzer Kraft mit.

 

 

Nachdem die Demo sich schließlich auf dem Leipziger Marktplatz aufgelöst hat, nachdem wir alle noch Balloons bekommen haben und Fotos für Toleranz gemacht haben, machte ich mich auf den Heimweg.
Ich saß in der Bahn, war etwa drei Stunden später als eigentlich geplant auf dem Weg nach Hause und fühlte mich zufrieden.

Irgendwo zwischen den Menschenmassen konnte ich wieder Frieden mit mir schließen.

Und darum ist Repräsentation so wichtig!

Und darum werde ich auch nicht aufhören, Diskrimination offen zu legen und laut über unsere Rechte zu sprechen. Ich werde Erfahrungen teilen und ich will, das Andere gehört werden, die andere, vielleicht uns unbekannte, Erfahrungen gemacht haben.

Ich werde mich erst zufrieden geben, wenn wir die komplette Gleichberechtigung erreicht haben, ich will keinen Hass, keinen Sexismus mehr sehen.

Ich habe auf dem spontanen Marsch neue Kraft geschöpft.

 

 

Ich lief heute mit erhobenen Kopf, einem zufriedenen Lächeln und mit einem bunten Luftballoon an der Tasche nach Hause;
viel später als ich das eigentlich gewollt hatte, aber dafür umso glücklicher.
Das ist jeden Stress wert.

 

 

Und vergesst nie: Ihr seid nicht allein!

 

 

Eure Jessy

Ein Guide zu deinem Charakter #4

Hallihallo an alle Mit-Helden!

Es ist wieder so weit, der vierte und vorerst letzte Beitrag dieser Reihe zur Bestimmung deines Charakters ist da. Nachdem es bereits den Guide zum Physischen zur Psyche und Persönlichkeit gab, geht es heute um die Tätigkeiten eures Charakters.

Das klingt jetzt erst einmal komisch, aber eure Figur ist nicht nur dies oder das, sondern sie tut auch (logischerweise) etwas. In diesem Fall geht es nicht nur darum, was sie tut, sondern auch wie sie es tut: denn ihr könnt dafür sorgen, dass die Figur auf ihre Art einzigartig und durchdacht ist!

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Wer braucht schon Grundrechte?

Okay, bevor ihr diesen Artikel jetzt falsch versteht: Diese Rede war eine Aufgabe eines Poetry-Slam-Workshops, bei dem ich mitgemacht habe.
Wir haben zwanzig Minuten Zeit bekommen, um die Rede einer Diktatorin zu verfassen, die die Bevölkerung davon überzeugen will, die Grundrechte abzuschaffen.

Natürlich vertrete ich in keinster Weise den Standpunkt der Rede. Es hat mich selber gewundert, wie leicht es eigentlich ist, nach kurzem Überlegen für diesen Anlass (scheinbar logische) Argumente zu finden. Obwohl sie näher betrachtet natürlich alle wiederlegt werden könnten und eigentlich keinen Sinn ergeben.

Na gut, genug vorneweg geredet: Viel Spaß!
Wer braucht schon Grundrechte? weiterlesen

Ein Guide zu deinem Charakter #3

Das hat ja mal wieder ewig gedauert!
Aber heute kommt endlich der dritte Teil des Formats „Ein Guide zu deinem Charakter“.
Wie lasse ich meinen Charakter real, vielschichtig und durchdacht aussehen?
Die ersten beiden Teile drehten sich um die physische Erscheinung und die Psyche deiner Figur, nun besprechen wir dessen Persönlichkeit! Ein Guide zu deinem Charakter #3 weiterlesen

Inspiration durch Musik

Hallo meine Helden!

Sitzt ihr manchmal vor eurem großen Projekt und wisst nicht, wie es weitergehen soll? Vielleicht auch nicht, wie ihr eine bestimmte, hoch emotionale Situation glaubhaft rüberbringen könnt?
Ich kann euch hier meine Lösung für diese Probleme zeigen:

Ich höre Musik, die zur derzeitigen Situation in meiner Geschichte passt; und dann träume ich. Durch Musik lässt sich meine Vorstellungskraft ankurbeln und nicht selten stelle ich mir meine Figuren wie in einem Film vor, bei dem die Hintergrundmusik die Stimmung zeigt. Diese Vorstellungskraft hilft mir immer ungemein.

Ich dachte: „Hey! Vielleicht hilft es auch Anderen!“ Und daraufhin habe ich mich hingesetzt und angefangen, Playlists zu erstellen, deren Lieder die Stimmungen wiedergeben. Natürlich sind sie noch nicht sehr vielfältig, aber ich arbeite daran. Sie werden mit der Zeit einfach vervollständigt. Wenn ihr Ideen habt, oder euch Lieder fehlen, sagt Bescheid!

Mein Kanal auf Youtube heißt ganz einfach Jessy. Das sind die bisherigen Playlists, die euch hoffentlich helfen können:

 

Epic:

Diese passt wohl am Besten zu Fantasy-Romanen oder Dystopien; auch zu spannenden Szenen, Kämpfen, aussichtslosen Situationen. Ich muss bei diesen Liedern immer an einen unbrechbaren Willen denken, obwohl die Welt gegen einen ist.

 

Hope/Love:

Der Name erklärt es eigentlich schon ganz gut! Liebe, die Hoffnung gibt, oder Hoffnung, die noch nicht aufgegeben wurde. Durch und durch positiv, auch in schlechten Situationen.

 

Sad:

Auch der Name erklärt es eigentlich schon von selbst. Traurige Musik, die Unwohlsein und das Gefühl kurz vor dem Aufgeben vermittelt. Vielleicht auch um zu trauern, weil man etwas verloren hat.

 

Strong:

Trotz Niederlagen wird hier nicht aufgegeben- wir halten durch. Ein wenig Verzweiflung, die wir aber ignorieren müssen.

 

Dark:

Wenn man sich selbst verloren hat, mit sich selbst im Konflikt steht und nicht mehr weiß, was richtig und falsch sein soll; auch für aussichtslose Situationen.

 

Heartbreak:

Wem wurde nicht schon einmal das Herz gebrochen?Hier findet ihr Musik, die euch jemanden vermissen lässt.

 

So, ich hoffe, euch hat diese kleine Auswahl gefallen und sie kann euch ein wenig die Vorstellungskraft, die ihr braucht, herbeizaubern!

 

Viel Spaß!
Jessy

Harry Potter

„Seine Augen, so grün wie frisch gepökelte Kröte
Sein Haar, so schwarz wie Ebenholz
Ich wünscht`, er wär mein, denn göttlich muss sein
Der die Macht des Dunklen Lords schmolz.“

 

Und mit diesen inspirierenden Worten von Ginny Weasley möchte ich den ersten Beitrag zum #HeldenMontag einleiten: Harry James Potter!

 

tumblr_olbo9shvc91r7vmnbo1_500 Bild von: xla-hainex von Tumblr

 

Jetzt mal ehrlich, so ein wunderbarer Junge. Harry hatte eine schlimme Kindheit, in der er sich unbeachtet und unterernährt um den Haushalt kümmern musste. Liebe erfuhr er von den Dursleys nie. Die erste Erinnerung an eine Umarmung stammt von Molly Weasley. Trotzdem ist er so lieb geblieben!
Er hat gleich am Anfang eine Schlange frei gelassen, weil sie unglücklich war, er hat für ein fremdes Kind einen ganzen Wagen an Süßigkeiten gekauft, er ging auf die Todesparty von Nick, anstatt zum Festessen in der großen Halle. Er hat mit der maulenden Myrte gesprochen, weil sie einsam war. Er gab Dobby seine Socke und befreite ihn so, obwohl Dobby ihn fast umgebracht hätte.

Harry wollte nie etwas von dem, was ihm passiert ist, aber er hat immer das Beste gegeben, er hat die Leben seiner Freunde vor sein eigenes gestellt und sich trotz seinem Trauma nie beschwert. Er hatte immer mit so viel zu kämpfen.
Er musste in einem Krieg als Jugendlicher in einer führenden Rolle kämpfen, hatte einen Todfeind und kannte kaum Liebe; trotzdem…

Harry ist unglaublich mutig, widerstandsfähig und selbst aufopfernd. Auf der anderen Seite ist er aber auch ziemlich auf sich selbst bezogen.Er ist ein Teenager, der ab und zu über die Stränge schlägt, gerade bei den Leuten, die seinen Freunden weh getan haben.
Er ist ohne gute Vorbilder aufgewachsen, trotzdem ist er gütig und verzeiht leicht. Ja, er ist introvertiert, sozial unbeholfen und urteilt zu streng über sich selber. Bitte lasst uns seine sassy Antworten nicht vergessen. Wow. (“There’s no need to call me ‘sir,’ Professor.”)

Harry James Potter ist nicht perfekt; er hat Temperament, hasst Mobber und er ist ein unfassbarer Dickkopf. Dafür ist er umso leidenschaftlicher und ich glaube, das ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften.
Gerade weil dieser Charakter so gut durchdacht ist, ist er umso faszinierender. Ich finde Harry bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit im Fandom.

Dabei kann ich ihn wirklich nur als Held bezeichnen.

Maps

Helden,

ich versuche immer wieder, euch neue Möglichkeiten aufzuzeigen, eure eigene Kreativität anzuregen, damit ihr mit euren eigenen Geschichten möglichst zufrieden sein könnt! Heute habe ich einen Beitrag von Tumblr für euch, der gerade Fantasy Autoren interessieren dürfte: wie erstelle ich möglichst einfach eine neue Welt bzw. Karte einer neuen Welt?

Thatwestonkid von Tumblr hatte da die perfekte Idee: Maps weiterlesen