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Wild Embers – Nikita Gill

(Werbung, da Verlinkung)

Heute geht es um Poesie, die mir das Herz erwärmt hat.

Wild Embers: Poems of Rebellion, Fire and Beauty“ (also übersetzt wilde, rasende, stürmische oder auch unbändige Glut: Gedichte von Rebellion, Feuer und Schönheit) habe ich bei meinem Besuch der USA entdeckt. Vor allem hat mich das wunderschöne und trotzdem schlichte Cover angesprochen. Eventuell hat mich auch der Aspekt der Rebellion geködert, oder das Feuer – das Versprechen von Destruktion und Schönheit gleichzeitig empfand ich als sehr interessant.
Von der Social-Media Berühmtheit Nikita Gill hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Das könnte ganz einfach daran liegen, dass sie, obwohl sie bereits mehrere Werke veröffentlicht hat, noch nichts davon auf Deutsch übersetzt worden ist. (Wer weiß, warum sie mir auf Instagram noch nie über den Weg gelaufen ist. Rupi Kaur kenne ich zum Beispiel auch erst seit „Milk and Honey“.)

Ich bin sowieso der Meinung, dass man Poesie immer in der originalen Sprache lesen sollte – deswegen stört mich die fehlende deutsche Übersetzung auch kein Stück. Bereitet euch in dieser Rezension deswegen vermehrt auf Englische Zitate vor, die ich meines Könnens nach Übersetzen werde. Das bedeutet: Keine Garantie auf hundertprozentige Korrektheit!

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Es wird Nacht…

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und wenig gelebt

Ihr findet Ruhe
Sitzt allein
Werdet euch bewusst
Und könnt nicht aufhören
Zu denken

Ohne Ablenkung
Ohne Vertrauen
Oder Ahnung

Tageslicht
Erblicken die Gedanken
Nur in Dunkelheit

Wer bist du
Was ist dir wichtig
Wenn dich niemand lesen kann?

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und gefährlich.

 

Der Himmel
Angestrichen in tollsten Farben
Ist bald wieder nicht mehr
Zu sehen

Doch darin strahlen
Sterne
Die auch nur in Dunkelheit
Tageslicht erblicken

 

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und nicht erkannt für das
Was ich wirklich bin:

Wie ihr.