Schlagwort-Archive: Helden für einen Tag

Diagnose Mensch

Wie können sie es wagen, wie könnt ihr es wagen, wie

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Daredevil – Miller & Romita Jr.

Vielleicht kennt ihr ja die Serie „Daredevil“ auf Netflix, oder vielleicht seid ihr sogar ein Comic-Fan – so oder so, den meisten ist Daredevil mittlerweile ein Begriff.
Auch ich habe Daredevil erst durch Netflix kennengelernt. Die Serie besteht aus drei Staffeln und wurde mittlerweile abgesetzt (hier bitte ein lautstarkes Schluchzen einsetzen).
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Ich liebe Daredevil über alles, die Serie war so schön, wenn auch brutal, und hat mich zum Nachdenken über Moral eingeladen. Und mir wieder einmal mit Schaudern bewusst gemacht, dass auch die Bösen denken, sie würden das Richtige tun.

 

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich zu meinem Geburtstag im Dezember das Graphic Novel „Daredevil – The Man Without Fear“ von Frank Miller und John Romita Jr. bekommen habe. Darin wird die Geschichte, wie Matt Murdock zu Daredevil wurde noch einmal genauer erzählt – mit mehr Liebe zum Detail, als man es in den bisherigen Comics gewohnt ist. Erst auf der letzten Doppelseite ist Matt mit sich, als Daredevil, im Reinen. img_1232

 

Miller und Romita Jr. wollten dieses Novel zu der „Daredevil-Bibel“ machen – und haben das meiner Meinung nach durchaus geschafft.

 

 

 


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Annabeth Chase

Es…. ist schon eine Weile her, seit es den letzten #HeldenMontag bei mir gab. Dafür versorge ich euch heute mit Annabeth Chase, meiner liebsten Halbgöttin aus den Reihen „Percy Jackson“ und „Helden des Olymp“.

„Er hatte keine Ahnung, woher das Klischee der dämlichen kichernden Blondine kam. Seit er Annabeth […] begegnet war, als sie mit diesem Gebt-Percy-Jackson-heraus-sonst-bringe-ich-euch-um-Gesicht auf ihn zumarschiert war, kamen Blondinen Leo viel zu intelligent und gefährlich vor.“
(Helden des Olymp: Das Zeichen der Athene, S.57)

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Es wird Nacht…

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und wenig gelebt

Ihr findet Ruhe
Sitzt allein
Werdet euch bewusst
Und könnt nicht aufhören
Zu denken

Ohne Ablenkung
Ohne Vertrauen
Oder Ahnung

Tageslicht
Erblicken die Gedanken
Nur in Dunkelheit

Wer bist du
Was ist dir wichtig
Wenn dich niemand lesen kann?

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und gefährlich.

 

Der Himmel
Angestrichen in tollsten Farben
Ist bald wieder nicht mehr
Zu sehen

Doch darin strahlen
Sterne
Die auch nur in Dunkelheit
Tageslicht erblicken

 

Ich bin die Nacht
Ungesehen
Und nicht erkannt für das
Was ich wirklich bin:

Wie ihr.

Harry Potter

„Seine Augen, so grün wie frisch gepökelte Kröte
Sein Haar, so schwarz wie Ebenholz
Ich wünscht`, er wär mein, denn göttlich muss sein
Der die Macht des Dunklen Lords schmolz.“

 

Und mit diesen inspirierenden Worten von Ginny Weasley möchte ich den ersten Beitrag zum #HeldenMontag einleiten: Harry James Potter!

 

tumblr_olbo9shvc91r7vmnbo1_500 Bild von: xla-hainex von Tumblr

 

Jetzt mal ehrlich, so ein wunderbarer Junge. Harry hatte eine schlimme Kindheit, in der er sich unbeachtet und unterernährt um den Haushalt kümmern musste. Liebe erfuhr er von den Dursleys nie. Die erste Erinnerung an eine Umarmung stammt von Molly Weasley. Trotzdem ist er so lieb geblieben!
Er hat gleich am Anfang eine Schlange frei gelassen, weil sie unglücklich war, er hat für ein fremdes Kind einen ganzen Wagen an Süßigkeiten gekauft, er ging auf die Todesparty von Nick, anstatt zum Festessen in der großen Halle. Er hat mit der maulenden Myrte gesprochen, weil sie einsam war. Er gab Dobby seine Socke und befreite ihn so, obwohl Dobby ihn fast umgebracht hätte.

Harry wollte nie etwas von dem, was ihm passiert ist, aber er hat immer das Beste gegeben, er hat die Leben seiner Freunde vor sein eigenes gestellt und sich trotz seinem Trauma nie beschwert. Er hatte immer mit so viel zu kämpfen.
Er musste in einem Krieg als Jugendlicher in einer führenden Rolle kämpfen, hatte einen Todfeind und kannte kaum Liebe; trotzdem…

Harry ist unglaublich mutig, widerstandsfähig und selbst aufopfernd. Auf der anderen Seite ist er aber auch ziemlich auf sich selbst bezogen.Er ist ein Teenager, der ab und zu über die Stränge schlägt, gerade bei den Leuten, die seinen Freunden weh getan haben.
Er ist ohne gute Vorbilder aufgewachsen, trotzdem ist er gütig und verzeiht leicht. Ja, er ist introvertiert, sozial unbeholfen und urteilt zu streng über sich selber. Bitte lasst uns seine sassy Antworten nicht vergessen. Wow. (“There’s no need to call me ‘sir,’ Professor.”)

Harry James Potter ist nicht perfekt; er hat Temperament, hasst Mobber und er ist ein unfassbarer Dickkopf. Dafür ist er umso leidenschaftlicher und ich glaube, das ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften.
Gerade weil dieser Charakter so gut durchdacht ist, ist er umso faszinierender. Ich finde Harry bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit im Fandom.

Dabei kann ich ihn wirklich nur als Held bezeichnen.