Archiv der Kategorie: Unsere Helden

Stan Lee und sein Erbe: Excelsior!

Edit: Beitrag wird überarbeitet, da ich mich jetzt erst zu verschiedenen Anschuldigen des sexuellen Missbrauchs von Stan Lees informiert habe. Ich möchte keine unreflektierten Beiträge auf meinen Blog verbreiten und ich möchte vielleicht auch noch andere Fans, die davon noch nichts gehört haben, informieren.

 

Der Montag, der 12.11.2018, war ein Tag der Trauer, denn wir haben einen großartigen Geschichtenerzähler und Erschaffer neuer Universen verloren: die Legende Stan „the man“ Lee ist im Alter von 95 Jahren verstorben.

1922 wurde Stanley Martin Lieber, der später unter dem Namen Stan Lee bekannt werden sollte, in New York geboren. Schon vom Kindesalter an liebte er Literatur und wollte gerne selber Schriftsteller werden. Mit 17 Jahren verschaffte ihm ein Onkel schließlich einen Beruf bei „Timely Comics“ und geriet damit eigentlich nur zufällig in das Comicbuch-Geschäft.

Übersetzung des Zitates auf dem Titelbild (Quelle: Marvel):

„Früher war ich verlegen, weil ich nur ein Comicbuch-Autor war, während andere Leute Brücken bauten oder medizinische Karrieren begangen. Und dann habe ich angefangen zu verstehen: Entertainment ist eines der wichtigsten Dinge im Leben der Menschen. Ohne dies, würden sie wahrscheinlich durchdrehen.
Ich denke, wenn du Leute unterhalten kannst, tust du etwas Gutes.“

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Annabeth Chase

Es…. ist schon eine Weile her, seit es den letzten #HeldenMontag bei mir gab. Dafür versorge ich euch heute mit Annabeth Chase, meiner liebsten Halbgöttin aus den Reihen „Percy Jackson“ und „Helden des Olymp“.

„Er hatte keine Ahnung, woher das Klischee der dämlichen kichernden Blondine kam. Seit er Annabeth […] begegnet war, als sie mit diesem Gebt-Percy-Jackson-heraus-sonst-bringe-ich-euch-um-Gesicht auf ihn zumarschiert war, kamen Blondinen Leo viel zu intelligent und gefährlich vor.“
(Helden des Olymp: Das Zeichen der Athene, S.57)

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Malala Yousafzai

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„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“

 

Willkommen zu einer neuen Ausgabe des #HeldenMontags! Heute soll es um Malala Yousafzai gehen, von der bestimmt jeder schon einmal etwas gehört hat.

Malala, 1997 geboren, ist eine Kinderrechtsaktivistin und Feministin aus Pakistan, die sich für Bildung als ein grundsätzliches Menschenrecht, insbesondere für Mädchen, einsetzt.
Ihre Geschichte beginnt 2007, als die Taliban anfangen, Schulen zu zerstören, Mädchen den Schulbesuch und der Allgemeinheit das Hören von Musik und Tanzen zu verbieten. 2009 fragt BBC an einer Schule nach Freiwilligen, die ein Blogtagebuch über ihre Ängste unter den pakistanischen Taliban schreiben sollten. Der Leiter der Privatschule schlägt daraufhin seine Tochter vor – Malala.
Mit gerade einmal elf Jahren übernimmt sie diese Aufgabe unter einem Pseudonym und wird in Pakistan schnell berühmt, woraufhin der Blog auch auf Englisch übersetzt wird.

2011 allerdings wurde ihr Pseudonym aufgedeckt, weil sie für den internationalen Kinder-Friedenspreis nominiert wurde – das klappte zwar nicht, aber dafür bekam sie stattdessen den neugegründeten „Nationalen Friedenspreis der Jugend“ von der Regierung Pakistans verliehen.
Am 09.Oktober 2012 wurde sie, wegen ihrem Einsatz für die bessere Bildung von Mädchen, das Opfer eines Attentats der Taliban. Dabei wurde ihr aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Schwerverletzt wurde Malala nach Großbritannien verlegt, um die bestmögliche Behandlung zu bekommen.

Heute geht es ihr wieder gut;
2014 bekam Malala (gemeinsam mit dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarth) als erste Jugendliche und Pakistani den Friedensnobelpreis und im letzten Jahr wurde sie mit 19 Jahren zur jüngsten Uno-Friedensbotschafterin berufen.

Ich muss sagen, dass Malala mich beeindruckt hat. Sie ist ein Vorbild, wie ich es mir für alle Menschen wünschen würde: Mutig setzt sie sich für Bildung ein, weil sie weiß, dass das der einzige Ausweg für Mädchen wie sie ist. Gerade für die junge Generation und für alle Mädchen der Welt ist das unheimlich wichtig. Eigentlich schade, dass es eine Jugendliche sein musste, die so etwas der Welt mitteilt – den Erwachsenen, die es eigentlich schon längst hätten wissen müssen.
Malala hat ihre Bekanntheit gut genutzt, um auf die Probleme dieser Welt aufmerksam zu machen, um auf die Probleme ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Wie sie selbst sagt, spricht sie für alle die, die keine Stimme haben. Und jemand muss ja den Anfang machen.

„Wir wissen, dass sich Investitionen in Bildung auszahlen. Niemand kann ahnen, welches Maß an Brillanz unserer Welt verschlossen blieb, nur weil Millionen von Mädchen eine höhere Schulbildung verwehrt wurde. Diese Generation könnte eine innovative Leitfigur, eine inspirierende Schriftstellerin oder eine Wissenschaftlerin hervorgebracht haben, die manche der schwerwiegendsten Probleme unserer Zeit lösen könnte. Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Potenzial hier nicht verwirklicht wird, stimmt es mich unendlich traurig.“

Ich bin mir sicher, dass es viele Mädchen wie sie, hungrig nach Bildung, gibt. Und diese sind wichtig für die Welt, denn wie Malala sagt: unendlich viel Potenzial geht uns verloren, wenn wir nicht allen Kindern die selben Möglichkeiten zur Verfügung stellen können.
Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Malalas – Leute, die sich für Gerechtigkeit einsetzen, dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Ich versuche, mir ein Beispiel an ihr zu nehmen und eine Stimme für die zu sein, die sonst keine haben.

Oder wenn ich keine Stimme sein kann, wenigstens das Mikrofon abzutreten.

Dean Winchester

Liebe Mit-Helden,

willkommen zur neuen Ausgabe des #HeldenMontags! Heute geht es um Dean Winchester aus Supernatural.

 

„Honestly, I think the world’s going to end bloody. But it doesn’t mean we shouldn’t fight.
We do have choises.
I choose to go down swingin‘.“

In Supernatural geht es um die beiden Brüder Sam und Dean Winchester, die nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater zum Jagen des Übernatürlichen erzogen wurden. Während Sam sich nichts weiter als ein normales Leben wünscht, jagt Dean mit seinem Vater weiter – bis John Winchester bei einer Jagd plötzlich verschwindet.
Damit beginnt das Abenteuer der Brüder: Sam und Dean machen sich auf die Suche nach ihrem Vater und bekämpfen dabei sämtliche Monster, Geister und Dämonen, die ihnen unterkommen.
Die erste Folge erschien 2005 und mittlerweile läuft die 13. Staffel.

Dean ist der Ältere der Beiden. Als er vier Jahre alt war, wurde seine Mutter von etwas Übernatürlichem getötet und er trug seinen Bruder Sam aus dem Feuer.
Ab diesem Zeitpunkt übernimmt er die Verantwortung für Sam und seine Kindheit endet abrupt; John Winchester, sein Vater, will nur noch eins: Rache für seine Frau Mary.
Dabei vergisst er allerdings seine Söhne. Oft ist er wochenlang unterwegs und Dean muss klauen, damit er und Sammy überhaupt etwas zu Essen haben.

Später wird Dean in die Welt der Monster eingeweiht und von John zu einem Soldaten erzogen. Während Dean versucht, Sammy trotzdem eine Kindheit zu ermöglichen, muss er lernen, wie man tötet. Er ist der, der gehorchen muss.

Dean wollte nie etwas Anderes als seinen Vater stolz machen. Er musste lernen, sich selbst zurückzustellen, um Sam zu beschützen – das hinterlässt Schäden. Er versteht zum Beispiel nicht, was er wert ist.

Er gibt immer sich selbst die Schuld, wenn jemandem etwas Schlimmes passiert, besonders, wenn es dabei um seine Familie geht. Er denkt, er bringt Unglück.
Dabei hat Dean schon so vielen Unschuldigen Menschen das Leben gerettet, ja sogar die ganze Welt, aber er sieht immer nur das Schlimmste an sich.

Wahrscheinlich wegen diesen ganzen düsteren Gedanken und Erlebnissen hat er sich so etwas wie eine Mauer gebaut; er flüchtet sich in die Sicherheit seines Badboy – Gehabes.

Dann gibt es noch die andere Seite Dean Winchesters: die Seite, die ein Kind geblieben ist. Sei es seine Liebe zu Batman, Kuchen oder zu seinem Auto; oder wenn seine Augen funkeln, weil er irgendetwas Nerdiges entdeckt hat – Dean ist im Herzen ein Kind geblieben.

Dean ist ein gebrochener Mann. Er war in der Hölle, gefoltert, er wurde verdreht und sein Geist traumatisiert – er hat sich nie wirklich davon erholt. Für ihn hilft nur das, was er am Besten kann: Verdrängen. Dann wurde er von der Verantwortung erdrückt.

Niemals hatte Dean Winchester es leicht. Dean denkt, er wäre nicht wichtig, schließlich ist er nur… Dean. Nicht mehr und nicht weniger.  Ich würde mir nur wünschen, dass er anfangen könnte zu verstehen, dass das genug ist. Nur Dean. Genau dafür wird er geliebt. Für seine Fehler, für seine Stärken, für das, was er ist. Vielleicht kann er auch eines Tages anfangen, sich selbst zu lieben, vielleicht kann er auch dann verstehen, dass er es wert ist, gerettet zu werden. Er ist so viel, aber bestimmt nicht wertlos.

Dean Winchester ist ein Held, er rettet jeden, den er retten kann und am Ende denkt er, es ist trotzdem nicht genug. Die Welt braucht mehr Menschen wie Dean Winchester.

 

Einen wunderbaren Beitrag dazu hat auch Julia von Julia’s Wunderland geschrieben! Darin redet sie auch über Dean als Held. Schaut doch einmal vorbei.

Was denkt ihr über Dean Winchester, über den Mann, der sich sofort für alle opfern würde?

Harry Potter

„Seine Augen, so grün wie frisch gepökelte Kröte
Sein Haar, so schwarz wie Ebenholz
Ich wünscht`, er wär mein, denn göttlich muss sein
Der die Macht des Dunklen Lords schmolz.“

 

Und mit diesen inspirierenden Worten von Ginny Weasley möchte ich den ersten Beitrag zum #HeldenMontag einleiten: Harry James Potter!

 

tumblr_olbo9shvc91r7vmnbo1_500 Bild von: xla-hainex von Tumblr

 

Jetzt mal ehrlich, so ein wunderbarer Junge. Harry hatte eine schlimme Kindheit, in der er sich unbeachtet und unterernährt um den Haushalt kümmern musste. Liebe erfuhr er von den Dursleys nie. Die erste Erinnerung an eine Umarmung stammt von Molly Weasley. Trotzdem ist er so lieb geblieben!
Er hat gleich am Anfang eine Schlange frei gelassen, weil sie unglücklich war, er hat für ein fremdes Kind einen ganzen Wagen an Süßigkeiten gekauft, er ging auf die Todesparty von Nick, anstatt zum Festessen in der großen Halle. Er hat mit der maulenden Myrte gesprochen, weil sie einsam war. Er gab Dobby seine Socke und befreite ihn so, obwohl Dobby ihn fast umgebracht hätte.

Harry wollte nie etwas von dem, was ihm passiert ist, aber er hat immer das Beste gegeben, er hat die Leben seiner Freunde vor sein eigenes gestellt und sich trotz seinem Trauma nie beschwert. Er hatte immer mit so viel zu kämpfen.
Er musste in einem Krieg als Jugendlicher in einer führenden Rolle kämpfen, hatte einen Todfeind und kannte kaum Liebe; trotzdem…

Harry ist unglaublich mutig, widerstandsfähig und selbst aufopfernd. Auf der anderen Seite ist er aber auch ziemlich auf sich selbst bezogen.Er ist ein Teenager, der ab und zu über die Stränge schlägt, gerade bei den Leuten, die seinen Freunden weh getan haben.
Er ist ohne gute Vorbilder aufgewachsen, trotzdem ist er gütig und verzeiht leicht. Ja, er ist introvertiert, sozial unbeholfen und urteilt zu streng über sich selber. Bitte lasst uns seine sassy Antworten nicht vergessen. Wow. (“There’s no need to call me ‘sir,’ Professor.”)

Harry James Potter ist nicht perfekt; er hat Temperament, hasst Mobber und er ist ein unfassbarer Dickkopf. Dafür ist er umso leidenschaftlicher und ich glaube, das ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften.
Gerade weil dieser Charakter so gut durchdacht ist, ist er umso faszinierender. Ich finde Harry bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit im Fandom.

Dabei kann ich ihn wirklich nur als Held bezeichnen.