#SPbuch-Kalender Tag 4 – Benjamin Spang

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Dieser Beitrag entstand innerhalb der Aktion „#SPbuch-Kalender, Adventszeit mal anders“ und basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken, Interesse an den Autor*innen und selbst kreierten Fragen. Da innerhalb dieser Beitragsreihe Autor*innen (aus dem Selfpublish-Bereich) sowie Verkaufs- und Medienportale vorgestellt und verlinkt werden, sind wir leider dazu verpflichtet auf das Eingangswort hinzuweisen. Abmahnungen können wir uns als Freizeit-Bloggerinnen nicht leisten.


Hallo meine lieben Helden,

und herzlich willkommen zu einem Adventskalender der etwas anderen Art: Von Kerstin und JannaBabsiJen und Marlene werden euch nämlich in der Adventszeit Selfpublisher auf unterschiedlichste Art vorgestellt. Lasst euch überraschen!
Heute wird mir die Ehre zu teil, das vierte Türchen unseres Kalenders zu öffnen, und hinter der Tür verbirgt sich: ein weihnachtliches Interview mit Benjamin Spang!
Hier könnt ihr sehen, wie Benni meine Fragen beantwortet:

Hallo, Benni! Stelle dich für die Leser, die dich eventuell noch nicht kennen, einmal vor.

Hallo [winkt], mein Name ist Benjamin Spang. Ich bin ein verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland. Ich schreibe düstere Fantasy mit Werwölfen und Vampiren (ohne Glitzer!) und habe im Jahr 2016 mein Debütroman „Blut gegen Blut“ veröffentlicht. Den gibt es überall dort zu kaufen, wo es Bücher gibt, sei es als eBook, Taschenbuch oder auch als Hardcover. Band zwei von „Blut gegen Blut“ erscheint jetzt im Dezember 2018.

Liest du selber viel?

Es gibt Phasen, da lese ich sehr viel. Also ich habe im letzten Jahr die komplette „Dunkle Turm“ – Reihe von Stephen King gelesen und das sind acht Bände, und da sind mindestens vier oder fünf dabei, die mehr als 1000 Seiten haben. Aber im Moment bin ich eher in so einer Phase, wo ich keinen Kopf zum Lesen habe, also wo ich zu unkonzentriert bin. Nichtsdestotrotz bin ich gerade immer noch dabei „Das Feuer in mir“ von Christian Milkus, ein sehr, sehr gutes Buch, zu lesen. Ich lese auch sehr gerne immer wieder Fachbücher und da lese ich gerade „Die Bambus Strategie – Den täglichen Druck mit Resilienz meistern“ von Katharina Maehrlein.
Ich hoffe bald wieder mehr Konzentration und Zeit zu haben, um mehr lesen zu können.

In welchem Genre schreibst du und warum?

Ich schreibe wie bereits gesagt im Genre Dark Fantasy.
Zum einen hat mich das Fantastische schon immer begeistert, da man dort relativ frei ist in seinen Überlegungen, in seinen Schöpfungen, und dass man mehr oder weniger machen kann, was man will. Der düstere Anteil kommt einfach da her, dass ich mir das selber gerne anschaue, also ich gucke mir sehr gerne düstere Filme an, düstere Comics und düstere Serien, das mag ich einfach. Die beiden in Kombination ist einfach genau mein Ding, ja und deswegen Dark Fantasy!

Welche deiner Figuren würdest du gerne selber einmal treffen? Welche auf keinen Fall?

Die Frage wurde mir schon öfter gestellt und die ist immer so ein bisschen schwer zu beantworten. Also, ich würde auf jeden Fall gerne einmal meine Protagonistin Katrina treffen und mich mit der unterhalten und natürlich auch mit der Doppelmond-Agentin Helena Keska. Ja, sonst wären sie nicht meine Hauptfiguren, wenn ich nicht behaupten könnte, beide sind für sich genommen sehr spannende Charaktere. Eher weniger würde ich Werwölfe und Vampire treffen wollen. In deren Gegenwart würde ich mich unwohl fühlen.

Warum hast du dich fürs Selfpublishing entschieden? Und was gefällt dir am Selbstverlegen am meisten?

Das Selfpublishing hat einfach genau meinen Charakter angesprochen. Ich war schon immer kreativer Selbermacher; Ich habe schon immer selber Comics gezeichnet und die dann auch selbst veröffentlicht, selber Computerspielprojekte umgesetzt und die selber veröffentlicht und ich war immer ein großer Fan davon, meine Kreationen direkt an den Kunden weiter zu geben. Und als ich dann Selfpublishing gesehen habe, beziehungsweise Amazon gesehen habe, der angefangen hat mit „Kindle Direct Publishing“, womit ich auf einmal selbst meine eBooks auf Amazon verkaufen konnte… ich meine, what the fuck!
Das war schon immer genau mein Ding und von daher war ich Selfpublisher und habe auch vor, es zu bleiben, beziehungsweise würde ich natürlich generell die Zusammenarbeit mit einem Verlag nie ausschließen, im Gegenteil: Das würde ich sehr gerne einmal probieren. Aber bisher habe ich noch kein Projekt gehabt, das ich an einem Verlag geben könnte.

Gibt es in der Fantasywelt „Blut gegen Blut“ Weihnachten oder etwas Vergleichbares?

In meiner düsteren Fantasywelt „Nuun“ gibt es kein Weihnachten. Das ist sehr traurig, passt aber zu der Welt und zu dem generell eher düsteren Setting.

Im Allgemeinen: Bist du eher der Grinch oder der Weihnachtsmann? 

[Ein kleiner Weihnachtsbaum im Hintergund, im Weihnachtspullover und mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf sagt Benjamin:]
Also ganz ehrlich: Weihnachten, da habe ich nicht so viel dran, ich bin eher der Grinch. Weihnachten ist für mich persönlich uninteressant.

Was hast du für Traditionen zu Weihnachten?

Also wir haben die Tradition in der Familie, dass wir immer, und das machen wir glaube ich auch immer am selben Tag, also immer am 24. abends schenken wir uns gegenseitig irgendwas. [Er lacht.]
Nein, Spaß beiseite: bei uns ist es so, dass wir immer am 24. oder 25.12. Raclette essen, Käse Raclette, um genau zu sein. Das ist mein absolutes Lieblingsessen. Ich würde sogar fast sagen, Raclette kommt bei mir noch vor Döner, weil es eben nur einmal im Jahr ist. Wir essen Raclette wirklich nur an Heiligabend, irgendwann haben wir dann angefangen, das noch an Silvester zu essen, das ist aber glaube ich auch von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Seit ein paar Jahren ist es auch so, dass mein Onkel am zweiten Weihnachtsfeiertag zu Besuch kommt und dann gibt es einen schönen, fetten Truthahn.

Wie feierst du Weihnachten dieses Jahr? Und wie bereitest du dich darauf vor? 

Also ich feiere Weihnachten dieses Jahr eigentlich wie immer, mit meinen Eltern, mit Mama und Papa und dann gibt es halt wie bereits gesagt lecker Raclette. Auf das Essen freue ich mich fast mehr als die Geschenke. Ja, am 24. gibt es dann ganz klassisch abends irgendwann Bescherung, dann schleppt jeder seine Geschenke an, dann gibt’s Abendessen und dann gucken wir noch einen Film. Das ist bei uns jetzt nicht so ausufernd mit großer Familienfeier oder so, noch nie gewesen.
Und ich bereite mich darauf vor, indem ich möglichst gute Geschenke für meine Eltern finde.

Holst du dir einen Weihnachtsbaum?

Das hier ist mein Weihnachtsbaum. [Zeigt auf den kleinen, schön gescshmückten Plastikbaum im Hintergrund.]
Der steht dann bei mir im Wohnzimmer auf dem Wohnzimmertisch und das war’s schon. Ich hab da gar kein Bock, mir jetzt großartig einen Baum in die Wohnung zu stellen. Das ist mir zu viel Arbeit.

Hast du neben unseren tollen Adventskalender vielleicht selber noch einen?

Also Adventkalender an sich finde ich ziemlich geil, aber ich bin da immer viel zu geizig mir einen zu kaufen oder verpasse es immer. Aber in diesem Jahr habe ich einen Tee-Adventskalender von der lieben Babsi von TheBlueSiren geschenkt gekriegt – und da fällt mir ein, ich muss heute noch gucken was drin ist! [Kramt aus der Packung einen Teebeutel raus.]
Da sind auch immer so geile Sprüche drauf: „Gib den Füßen Ruhe, aber auch dem Herzen.“, aus Nigeria. Okay!
Also Adventskalender: Mal habe ich einen, mal habe ich keinen; mal habe ich einen coolen, mal ist es ein weniger cooler. Ja, egal.

Geschenke: lieber selbstgemachte und persönliche oder gekaufte und dafür nützliche?

Also beides kann cool sein, selbstgemachte Geschenke können richtig geil sein, aber eben auch richtig Kacke; genauso ist es mit gekauften Geschenken. Es kann das sein, was den Andern sein Geschmack wirklich zu 100% trifft, oder es ist halt irgendein Scheiß.

Wenn du einen schreiben würdest, was würde auf deinem Wunschzettel stehen?

Auf meinem Wunschzettel würde glaube ich im Moment nur stehen: ein richtig geiles Buch übers SEO, also Search Engine Optimization; ansonsten an materiellen Sachen habe ich im Moment überhaupt gar keine keine Wünsche.

Spekulatius oder Lebkuchen? 

Spekulatius.

Kinderpunsch oder Glühwein? 

Ich trinke tatsächlich lieber Kinderpunsch.
Also es gab Jahre, da habe ich mich super gefreut auf Weihnachten, auch wegen dem Glühwein und dann war Weihnachtszeit, ich habe einen Glühwein getrunken, oder probiert, und habe gemerkt: Benjamin, der schmeckt dir überhaupt gar nicht. Ja, seit letztem Jahr ist es eher der Kinderpunsch.

Von welchem Weihnachtslied kennst du noch den meisten Text auswendig? Zu welchem kommt bei dir am meisten Weihnachtsstimmung auf?

Von den Standard-Liedern, wie „O Tannenbaum“ oder so. Aber ich kriege von keinem so wirklich den ganzen Text zusammen.
Und ansonsten zur Weihnachtsmusik: letztes Jahr habe ich angefangen auf Spotify Frank Sinatra Weihnachtslieder zu hören. Das fand ich ziemlich entspannt und angenehm und ich glaube, das werde ich dieses Jahr einfach nochmal machen.

Hoffst du auf weiße Weihnacht oder bevorzugst du lieber angenehmere Temperaturen?

Ich hoffe tatsächlich, dass es überhaupt nicht schneit oder kalt wird. Schnee tötet Menschen und das kurz vor Weihnachten. Leute, wie kann man Schnee geil finden?

Wie lange hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? (Und warum dann nicht mehr?)

Keine Ahnung. Keine Ahnung, ab wann ich nicht mehr an den Weihnachtsmann geglaubt habe und warum dann nicht mehr. Also ich schätze mal, dass es irgendwann dann klar war, dass es ihn nicht gibt oder dass meine Eltern mir das gesagt haben, aber ich habe keine Erinnerung daran.

Wie verlaufen die Feiertage nach Weihnachten für dich?

Am besten Falle liege ich einfach im Bett, gucke irgendeine Serie und stopfe ungesundes Essen in mich hinein, vielleicht treffe ich mich auch mit Freunden, keine Ahnung. Das lasse ich mal auf mich zukommen.

Nach Weihnachten ist dann auch das neue Jahr nicht mehr weit: Hast du Vorsätze fürs neue Jahr?

Das ist immer so eine Sache, ich bin eher ein Fan von konkreten Zielen und wie man diese auch erreicht.
Ich glaube, fürs nächste Jahr wünsche ich mir, dass es mit meiner Freiberuflichkeit klappt – ich bin ja seit kurzem Freiberufler – dass ich genug Einnahmen habe, um freiberuflich weiter tätig zu sein. Das wär schon mal geil. Und natürlich auch, dass ich mehr Bücher verkaufe, dass ich mit meinen Schreibprojekten vorankomme, aber das sind alles keine Vorsätze, das sind Ziele, Pläne.

Zum Abschluss: Man kennt ja deine tollen Instagram-Stories. Wirst du dieses Jahr wieder eine Weihnachtliche Stimmung verbreiten?

Also in meinen Instagram-Stories bin ich eigentlich immer recht spontan und ich denke mal schon, dass da auch dieses Jahr wieder das eine oder andere weihnachtliche passieren wird.
Meinen Adventskalender werde ich natürlich jeden Tag auspacken und wenn mir dann etwas sehr Weihnachtliches einfällt, werde ich euch das in den Stories mitteilen.


So,
dankeschön an Benjamin, der meine Fragen so lieb beantwortet hat und ich hoffe, ihr konntet ihn ein bisschen besser kennenlernen!
Hier könnt ihr noch mehr von Benjamin sehen:

Am Ende unseres Kalenders erwartet euch noch eine Überraschung – deswegen solltet ihr unbedingt dran bleiben! Hier könnt ihr die komplette Übersicht über unsere Türchen finden.

Ich wünsche euch noch eine schöne Adventszeit!

|Beitragsbild © tolino media

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2 Kommentare zu „#SPbuch-Kalender Tag 4 – Benjamin Spang“

  1. Muhahaha Jen, da hast du aber wirklich den Grinch interviewt, ich grinse immer noch :-)
    Beim Schild mit der Glitzerfreien Zone musst ich so lachen. Herrlich gemacht. Jetzt werde ich Benjamin immer mit Raclette im Verbindung bringen. Und der Adventskalender – ich schmeiß mich weg. Das ist so klasse gemacht. Daaaaanke und liebe Grüße Kerstin

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Jessi,
    das war ein tolles Interview! Mir gefällt, dass es ein Video dazu gibt. So hat man gleich nen Eindruck und ne Vorstellung davon wer du bist und wer dein Interviewpartner ist. :-)

    Benni kenne ich tatsächlich nur von Twitter. Er ist dort sehr aktiv und somit ist mir auch sein Name ein Begriff. Seine Bücher aber kenne ich nicht. Ich lese insgesamt Fantasy nicht so oft und mit Vampiren bin ich vorsichtig. Ich hatte eine Weile das Gefühl, dass das irgendwie zu ausgeschlachtet wurde. Benni ist mir aber als Person sehr sympathisch rübergekommen und ich überlege mal, ob ich es icht wagen sollte, eines seiner Bücher zu lesen. hihi

    Hat mir hier bei dir großen Spaß gemacht! Danke dafür!
    GlG, monerl

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